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Nutzung des Obstes

SaftTrotz der hohen Wertschätzung, welche unsere Streuobstwiesen genießen, schwinden sie zunehmend.

Als eine wichtige Voraussetzung für den Erhalt der Obstanger sieht die Streuobstinitiative Chiemgau die Möglichkeit zu einer wirtschaftlich attraktiven Verwertung der anfallenden Früchte.

Bei den gewerblichen Keltereien in der Region ist die Nachfrage für Bio-Mostobst groß und wird derzeit großenteils mit Obst von außerhalb der Region befriedigt, was weite Transportwege mit sich bringt. Für bio-zertifiziertes Obst vergüten die Mostereien ungefähr das Doppelte, wie für nicht zertifiziertes Obst aus den Obstangern des Chiemgau, auch wenn dort in der Regel ebenfalls weder Kunstdünger noch Spritzmittel eingesetzt werden. Gleichzeitig steigt das Marktsegment der Nachfrage nach Produkten aus der eigenen Region.

Das brauchen die Obstwiesenbesitzer:

  • Gruppen-Biozertifizierung für das Obst von den Obstangern des Chiemgau, die ohnehin ohne Mineraldünger und Spritzmittel extensiv bewirtschaftet werden
  • Bessere Vermarktung von Streuobst und Streuobstprodukten wie Saft, Most, Obstbrand unter der Bio-Marke „Chiemgauer Streuobst“ in Zusammenarbeit mit den Keltereien und Brennern der Region
  • BeratuErnte Streuobstng, z.B. über Arbeitserleichterungen zur Ernte, Lagerung und Verarbeitung des Obstes, zur Pflege des Obstbaumbestandes und zu den Fördermöglichkeiten
  • Erschließung des touristischen Potentials von Streuobstwiesen


So könnten auch Arbeitsplätze für Baumwarte, Streuobstpädagogen, Obstsommeliers und Imker geschaffen werden.


Förderung