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Pflanzung und Pflege

Um dem drastischen Rückgang der Streuobstbestände zu begegnen, hat sich die Streuobstinitiative Chiemgau e.V. zum Ziel gesetzt, die Neupflanzung von Hochstamm-Obstbäumen zu fördern.

Für die Ergänzung oder Neuanlage von Streuobstwiesen kann eine 70%ige Förderung aus Geldern des Freistaates Bayern und der EU genutzt werden (Landschaftspflege- und Naturparkrichtlinie). Damit können Obstwiesenbesitzern – oder solchen, die es werden wollen - Bäume und zugehörige Materialien (Baumpfähle, Wühlmauskörbe, Verbissschutzmanschetten) günstig zur Verfügung gestellt werden. Voraussetzung dafür ist ein Träger, der einen entsprechenden Förderantrag stellt, Anfragen für Pflanzungen entgegennimmt und auf Förderbarkeit prüft, die Vorfinanzierung übernimmt und die Bestellung und Auslieferung der Materialien organisiert. Im Bereich des Landkreises Traunstein macht dies seit 2003 der Landschaftspflegeverband Traunstein e.V. Auf diesem Wege wurden über 6.000 Obstbäume auf Streuobstwiesen neu gepflanzt.

Da es im Landkreis Rosenheim keinen Landschaftspflegeverband gibt, fanden dort entsprechende Pflanzungen bisher nicht statt. Diese Lücke kann die Streuobstinitiative Chiemgau e.V., zumindest innerhalb ihres Vereinsgebietes, füllen. Voraussetzung ist allerdings eine entsprechende finanzielle und personelle Ausstattung, die erst noch geschaffen werden muss. Eine von der Leader-Aktionsgruppe „Chiemgauer-Seenplatte“  finanzierte einmalige Pflanzaktion innerhalb ihres Gebietes hat gezeigt, dass das Interesse der Obstwiesenbesitzer groß ist.

Pflanzaktion Chiemgau
Pflanzaktion am Obst- und Kulturweg Ratzinger Höhe.


Förderung