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Mitglieder

Der Chiemgau weist an vielen Stellen noch Reste der ehemals ortsbildprägenden Streuobstbestände um die Höfe und Weiler auf. Auch wenn der arbeitsaufwändige Streuobstbau in den letzten Jahrzehnten aufgrund des billigen Obstangebotes im Supermarkt stark zurückgegangen ist, finden sich in der Region noch zahlreiche Obstwiesenbesitzer, die dieses Kulturgut schätzen und erhalten.

Die Streuobstbestände in der Region weisen überwiegend zwischen 5 und 30 Bäume auf. Das Obst wird großenteils genutzt, vor allem zum Verzehr und zum Saftpressen. Den Obstwiesenbesitzern ist das ungespritzte Obst mit hundertprozentig bekannter Herkunft wichtig, aus Gründen des Gesundheitsbewusstseins und der Tradition (Erhalt als Kulturgut /des typischen Landschaftsbildes). Doch spielt eine möglichst rationelle Nutzung der Obstbestände ebenfalls eine wichtige Rolle, um den Arbeitsaufwand in Grenzen zu halten. In der Streuobstinitiative Chiemgau haben sich Obstwiesenbesitzer zusammengeschlossen, die aktiv werden wollen für die Verbesserung der Nutzung der Obstanger.

Jeder, dem der Erhalt der Streuobstwiesen im Chiemgau am Herzen liegt, kann Mitglied werden. An Maßnahmen zur Neuanlage und Ergänzung sowie zur Pflege von Streuobstbeständen und zur Verbesserung der Nutzung des Obstes können nur Mitglieder innerhalb der Gebietsabgrenzung teilnehmen.

Gebietsabgrenzung Streuobstinitiative Chiemgau

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Förderung